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Dezentrales stationäres Einzelwohnen
Die Lebenshilfe Hattingen e.V. betreibt auch weiterhin 2 Wohneinheiten für das "dezentrale stationäre Einzelwohnen". Dies wird für Frauen und Männer mit einer geistigen Behinderung angeboten, die zurzeit noch eine Anbindung an wohnstättenähnliche Strukturen benötigen, jedoch in einer eigenen Wohnung leben möchten und dies auch bewerkstelligen können.
Diese Wohnform ermöglicht den Menschen eine individuelle Lebensform, die sich an dem "Normalisierungs - Grundsatz" orientiert. Jeder Mensch hat die Möglichkeit seine eigene Lebensform und Lebenseinstellung zu entwickeln und zu leben. Es geht darum Menschen mit Behinderungen die gleichen Lebensräume zu ermöglichen, wie Menschen ohne Behinderungen. Dies kann durch das "dezentrale stationäre Einzelwohnen" erreicht werden.
Auch wenn zurzeit diese Wohnform von Seiten des Kostenträgers (Landschaftsverband Westfalen - Lippe)als Auslaufmodel betrachtet wird, kann diese unserer Meinung nach eine Vorstufe zum ambulant unterstützten Wohnen sein.
Zurzeit erprobt Markus Ehls das Leben in den eigenen vier Wänden.
Die Fähigkeit soziale Kontakte zu knüpfen und aufrecht zu erhalten sind mindestens genauso wichtig, wie die Ausführung von hauswirtschaftlichen Tätigkeiten.
Das "dezentrale stationäre Einzelwohnen" ist ein sinnvolles Wohnangebot für Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung, die nicht in einer Wohnstätte wohnen möchten und für das ambulant unterstützte Wohnen noch nicht die notwendigen Fähigkeiten erlernt haben.
Das dsE existiert seit Beginn des Jahres 2004 bei der Lebenshilfe Hattingen e.V.. Es leben 2 Menschen innerhalb dieser Wohnform in ihren eigenen Wohnungen in Hattingen und werden von unseren Mtarbeitern begleitet.


