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Stationäre Einrichtungen

Wir betreiben zwei Wohnstätten in Hattingen, in denen insgesamt 42 Menschen mit einer geistigen bzw. Mehrfachbehinderung leben:

Das Tom-Mutters Haus Hackstückstraße und das Tom-Mutters Haus Schulstraße.

Zielsetzung ist es, den uns anvertrauten Menschen mit einer geistigen Behinderung bei der Bewältigung ihrer persönlichen Lebensgestaltung Hilfestellungen zu bieten. Wir wollen zum einen die mögliche Selbstversorgung der Bewohner (Einkauf, Bewegen in der Stadt u.a.) fördern, gleichzeitig soll das eigentlich selbstverständliche Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderungen gefördert werden. In der Freizeitgestaltung bieten wir aktive Unterstützung: z.B. Mitmachen in Sportvereinen, im CVJM, in Jugendgruppen, bei der VHS, durch den Besuch der Musikschule.

Im lebenspraktischen Bereich soll größtmögliche Selbstständigkeit bei der Selbstversorgung erlangt werden. Der Umgang mit Geld wird geübt und vertieft. Die Übernahme häuslicher Pflichten wird genauso erfüllt, wie die Gestaltung der Wohnstätte und der Zimmer.
 
Im Straßenverkehr sollen sich die Bewohner so selbstständig wie möglich bewegen. Auch die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln steht im Vordergrund. Das körperliche Wohl und die Gesundheit des Einzelnen werden immer im Gesamtrahmen besonders geachtet.
 
Auch die soziale Kompetenz kommt nicht zu kurz: Kontakte zwischen Bewohnern, Kontakte zu Nachbarn, zu Eltern, Angehörigen und Freunden außerhalb der Wohnstätte werden gepflegt und gefördert. Wir sind bemüht für die Menschen mit geistiger Behinderung einen Lebensraum zu schaffen, der ihren Bedürfnissen gerecht wird und ihnen gleichzeitig die notwendigen individuellen Hilfestellungen gibt.
 
Eine enge Zusammenarbeit der Wohnstätten mit der von den Bewohnern besuchten Werkstätten für behinderte Menschen ist selbstverständlich. Nur so kann der gesamte Tages - und Lebensablauf der Bewohner kontinuierlich und pädagogisch sinnvoll begleitet werden. Darüber hinaus werden aber auch zu ortsnahen anderen sozialen Einrichtungen Kontakte gepflegt und immer wieder neu geknüpft: Kontakte zu Kirchen, dem Roten Kreuz, zu Sportvereinen, der Polizei, Jugendgruppen, Freizeitclubs, der VHS, dem Stadtmuseum usw.
Ebenfalls werden Besuche von Theater, Kino, Konzerten, Ausstellungen, Sportveranstaltungen, Restaurants, Cafés, Kaufhäusern, Post, Friseur und Bank etc. ermöglicht.
 
Wohnen in einer Wohnstätte bedeutet für uns nicht nur Versorgung, Unterkunft und Verpflegung, sondern Geborgenheit und Eigenständigkeit, Privatheit und Gemeinschaft, die Möglichkeit des Rückzugs und Offenheit nach außen sowie das Leben nach dem Normalisierungsprinzip, d.h. die uns anvertrauten Menschen sollen so normal wie möglich in unseren Einrichtungen leben können und dazu jede Hilfe bekommen, die sie benötigen.
 

 

22.7.2013

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